Reparatur statt Stillstand

01.09.2017
Pallas rettet hochwertige Bauteile vor dem Verschrotten

Vor dem Verschrotten gerettet

Ob Walzen, Wellen, Zylinder oder Lagersitze: Verschleiß und Korrosion zählen in den Bereichen Offshore, Automobil-, Maschinen- oder Werkzeugbau zu den häufigsten Ausfallrisiken. Zeit- und kostensparende Alternative zu Ersatz oder Neuanfertigung von verschlissenen oder fehlerhaft bearbeiteten Bauteilen ist deren Reparatur. Ob thermisches Beschichten, Hartverchromen, Chemisch Nickel oder Laserauftragschweißen: Dank komplexem Werkstoffwissen und dem Gesamtspektrum an Bearbeitungstechnologien aus einer Hand ist die Pallas GmbH & Co. KG gefragter Partner, um hochwertige Bauteile durch Korrektur vor dem Verschrotten zu retten.

Schneller Schichtaufbau, breites Bearbeitungsspektrum, kostengünstige und variable Schichtdicken: Insbesondere für Reparaturarbeiten, wo vorrangig Wirtschaftlichkeit gefragt ist, ist das thermische Spritzen prädestiniert. So erhalten Dichtsitze und Walzen zuverlässigen Schutz vor Korrosion durch bis zu mehrere Millimeter dicke Schichten aus niedrigschmelzenden Metallen. Hartmetalle wie Wolframcarbid, Chromcarbid oder Keramik werden – auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt – als Verschleißschutz eingesetzt. Hohen Widerstand gegenüber Verschleiß und Korrosion garantieren Instandsetzungen von Dicht- und Gleitflächen mit einer bis zu mehrere Zehntelmillimeter dicken Hartchromschicht und einer Härte von > 60 HRC. So ist Hartverchromen bei ausgeschlagenen Lagern immer dann das Verfahren der Wahl, wenn besondere Härte bei geringer Schichtdicke gefragt ist. Die mit Übermaß aufgetragenen Schichten schleift Pallas im Anschluss auf Fertigmaß. Da das Abschleifen bei defekten Passungen, komplexen Geometrien und Innengewinden extrem aufwendig ist, wählt der Oberflächenspezialist bei Reparaturarbeiten aus Stahl gedrehter Hydraulikzylinder die endkonturnahe Beschichtung mit Chemisch Nickel. Als außenstromlos abgeschiedene Schicht baut sie sich konturgetreu und mikrometergenau zum geforderten Sollmaß auf und erreicht dabei eine nahezu mit Hartchrom vergleichbare Härte.

Auch für nachträgliche Korrekturen an Bauteilen – wie zu kleine Passungen oder zu große Bohrungen – ist Chemisch Nickel das Verfahren der Wahl. Eine besondere Herausforderung stellt die Innenbearbeitung verschlissener oder fehlerhafter Bauteile bei kleinem Öffnungsdurchmesser, großer Bearbeitungstiefe und innenliegendem Absatz dar. Mit der iClad® bearbeitet der Oberflächenspezialist Innenkonturen und Sackbohrungen mit nur 30 Millimeter großen Öffnungen bis zu einer Tiefe von 500 Millimetern. So bewahrt Pallas beispielsweise 1.500 Millimeter lange Hydraulikzylinder mit einer offenen Pore trotz des geringen Öffnungsdurchmessers von 30 Millimetern und der großen Bearbeitungstiefe vor dem Verschrotten. Bauteile mit bis zu 750 Millimetern Tiefe und einem Öffnungsdurchmesser ab 50 Millimeter repariert Pallas erfolgreich mit der iClad® mit aufschraubbarer Verjüngung.

Ob Reparieren, Regenerieren oder Modifizieren: Die gebündelte Verfahrenskompetenz sowie die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Anlagen und Werkstoffe machen Pallas zum Premium-Partner für anspruchsvolle Reparaturarbeiten. Er bietet seinen Kunden aus Anlagen- und Maschinenbau, Chemie-, Kunststoff- und Papierindustrie bei Werkzeugausfall und -bruch oder Bearbeitungs- und Produktionsfehlern schnelle und effiziente Hilfe.


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