(Mit)Machen, Mädels!

25.04.2016
Girls’ Day 2016 bei Pallas: Spannende Aufgaben warten auf Dich!

Probennehmen

Chancengleichheit für eine erfolgreiche berufliche Zukunft auf allen Ebenen – immer mehr Frauen studieren vermeintlich „untypische“ Fächer. Insbesondere in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) erreichten Studentinnen im Wintersemester 2014/2015 einen Anteil von 23,4 Prozent. Auch bei Pallas freut sich Laborleiterin Bianca Seiferheld über weibliche Unterstützung in der Männerdomäne. Darum geht der Experte für Oberflächentechnik erneut beim bundesweiten Girls’ Day an den Start. Treibende Kraft ist Bianca Seiferheld, die für die Organisation des Girls’ Day bei Pallas zuständig ist. Das Programm am 28. April 2016 steht unter dem Motto: (Mit)Machen, Mädels! Nach einer kurzen theoretischen Einführung in den Arbeitsalltag bei Pallas und einer Führung durch den Betrieb werden die Mädchen „ins kalte Wasser gestoßen“. Genauer gesagt: Es geht zur Untersuchung in der betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlage. Pallas führt diese Untersuchungen rund ein- bis zweimal in der Woche durch. Beim Girls’ Day dürfen die Mädchen selbst eine Wasserprobe aus der Abwasseranlage entnehmen und im Labor untersuchen. Das Highlight des Girls’ Days bei Pallas folgt auf dem Fuße: In der Pulverbeschichtungsabteilung dürfen die Schülerinnen eine stählerne Pallas-Plakette in der Farbe ihrer Wahl beschichten. Das metallische Bauteil in der Größe einer Schokoladentafel durchläuft dabei den gesamten Beschichtungszyklus. Für alle Fragen rund um den Arbeitsalltag bei Pallas steht Bianca Seiferheld den Mädchen Rede und Antwort. Ihr war selbst schon zu Schulzeiten klar, dass sie später etwas mit Naturwissenschaften machen möchte. Kein Wunder, dass sie ihren Job bei Pallas interessenbezogen wählte. Denn nach ihrem Studium der Biotechnologie in Aachen kam Bianca Seiferheld 2013 zum Spezialisten für die Entwicklung individueller Lösungen für technische oder dekorative Oberflächen. Dort ist sie neben der Leitung des Labors auch für die Arbeits- und Umweltsicherheit verantwortlich. Das Spannendste an ihrem Job ist für die 28-Jährige die Mischung aus Theorie und Praxis: „Ich kann sowohl am Schreibtisch sitzen, als auch mal im Blaumann an der Abwasseranlage schrauben.“ Auch die Arbeit mit dem Nachwuchs mag sie sehr: „Es ist interessant zu sehen, was die Mädchen für Interessen haben und wie sie die Aufgaben bei uns angehen.“ Bianca Seiferheld wünscht sich deshalb, dass die immer noch vorhandene männliche Domäne in den Naturwissenschaften langsam aber sicher verschwindet. Ein Wunsch, der laut einer Umfrage des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. gar nicht mehr so fern scheint. Denn rund 37 Prozent der Teilnehmerinnen des Girls’ Day 2015 können sich vorstellen, später in den von ihnen besuchten Berufen zu arbeiten. Etwa 42 Prozent der Schülerinnen betrachten technisch-naturwissenschaftliche Berufe sogar als vorstellbare Zukunftsoption. Interessierte Schülerinnen sichern sich über die offizielle Website des Girls’ Days einen der zwei Plätze bei Pallas in Würselen. Die Anmeldung läuft bis zum 27.04.2016: Also, gebt Gas, Mädels!


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