Schicht um Schicht

13.07.2017
Thermische Beschichtung für alle Fälle

Beschichtungsvielfalt

Ob Abrasion, Erosion oder Korrosion: Steigender Kosten-, Leistungs- und Zeitdruck bringt Bauteile in industriellen Schlüsselanwendungen an ihre Belastungsgrenzen. Um Standzeiten zu verlängern und Belastbarkeitsgrenzen zu erweitern, ist die thermische Beschichtung kritischer Komponenten deshalb inzwischen etablierter Standard. Schichtdicken von 20 µm bis zu mehreren Millimetern sowie nahezu keine Einschränkungen bei Grundwerkstoffen und Beschichtungswerkstoffen: Um die Möglichkeiten des thermischen Spritzverfahrens wirklich ausschöpfen zu können, sind langjähriges Verfahrens-Know-how und hohe Werkstoffkenntnisse unverzichtbar. Als ausgewiesener Experte im Bereich anspruchsvoller Oberflächentechnik ist die Pallas GmbH & Co. KG Partner der Wahl für Ersatz, Regeneration, Reparatur, Aufwertung oder Veredelung kritischer Komponenten mit dem thermischen Beschichtungsverfahren.

Ob im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil-, Druck-, Luft- und Raumfahrt-, Papier-, Offshore-, Textil- oder Stahlindustrie: Mit sechs verschiedenen thermischen Beschichtungsverfahren bietet Pallas Kunden dieser Branchen maßgeschneiderte Lösungen für Einzelteile, Klein- und Mittelserien. So können die oft teuren Bauteile durch nur lokal begrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten der verschlissenen oder durch Fertigungsfehler beeinträchtigten Bereiche repariert und in ihren Oberflächeneigenschaften verbessert werden. Dadurch profitieren Kunden des Oberflächenexperten von signifikanter Zeit- und Kostenersparnis gegenüber Neuanschaffungen und erheblicher Standzeitenverlängerung ihrer Komponenten. Zur Reparaturbeschichtung mit Pulverflammspritzen erzeugt Pallas beispielsweise bis zu mehrere Millimeter dicke Schichtstärken. Mit dem Drahtflammspritzen kann Pallas nahezu jeden drahtförmig vorliegenden Werkstoff auftragen, um leistungsfähige Verschleiß-, Einlauf- und Korrosionsschichten aus Aluminium, Bronze oder Molybdän zu erzeugen. Extrem belastbare, fest anhaftende, hochtemperaturfeste und oxidationsresistente Oberflächen entstehen je nach eingesetztem Beschichtungswerkstoff und Endzweck mit elektrischer Energie beim Lichtbogenspritzen. Auf Kundenwunsch erhalten Dichtsitze, Walzen und Formteile durch atmosphärisches Plasmaspritzen extrem harte und verschleißfeste Korrosionsschutzschichten aus hochschmelzenden Keramiken, Edelstahl, Aluminium oder Zink. Insbesondere bei Dichtsitzen und Walzen profitieren Kunden bei diesem Verfahren von kostengünstigen und im Bedarfsfall bis zu mehreren Millimeter dicken Schichten niedrigschmelzender Metalle. Tempo ist Trumpf: Mit hoher kinetischer Energie von bis zu 750 m/s treffen Partikel beim Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF) auf das Substrat. Mit der Laserbeschichtung verbessert Pallas gezielt Randschichteigenschaften teurer, hochbeanspruchter Komponenten aus dem Maschinen- und Anlagenbau.

Ob Pulverflammspritzen, Drahtflammspritzen, Lichtbogenspritzen,  atmosphärisches Plasmaspritzen, Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (HVOF) oder Laserauftragschweißen: Dank profundem Know-how und Vielfalt der im Unternehmen eingesetzten Verfahren und Werkstoffe sowie deren Kombination zu Multifunktionsschichten schöpft Pallas diese Potenziale optimal aus und ist somit Partner der Wahl für anspruchsvolle Aufgaben in der Oberflächenbehandlung.


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